TheaterWeekend

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Szenische Lesung von “Green Corridors” von Natalka Vorozhbyt 

Gorki Theater | 23.11.2024  | 18:00

Regie: Tamara Trunova, Left Bank Theater Kyjiw

Sprache: Ukrainisch mit deutschen Untertiteln

Im Anschluss: Gespräch mit Regisseurin und Schauspieler*innen, Moderation Anastastia Magazova, taz 

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Durch die „grünen Korridore“ – Fluchtkorridore für die Zivilbevölkerung – machen sich vier Frauen aus der Ukraine auf den Weg nach Europa. Mit schwarzem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit porträtiert die ukrainische Dramatikerin Natalka Vorozhbyt das Leben auf der Flucht und verarbeitet darin ihre eigenen Fluchterfahrungen zu Beginn des großangelegten russischen Angriffskrieges in der Ukraine.

Dramatikerin

Natalka Vorozhbyt ist eine ukrainische Dramatikerin und Drehbuchautorin, deren Stücke wie Bad Roads und Green Corridors international Anerkennung gefunden haben. Sie ist Mitgründerin des Theaters der Vertriebenen (2014) und des Theatre of Playwrights (2022) in Kyjiw, wo sie Geschichten aus dem Donbas und den Krieg thematisiert. Vorozhbyt arbeitete mit der Royal Shakespeare Company und leitet Projekte wie das Festival Week of Actual Play und Maidan Diaries. Für ihre Arbeit erhielt sie den Women in Arts-Award (2020) und den Taras-Schewtschenko-Staatspreis (2022).

Regisseurin

Tamara Trunova ist eine führende Regisseurin und Dramatikerin am Kyjiwer Left Bank Theater und zählt zu den wichtigsten Vertreter*innen des modernen ukrainischen Theaters. Sie inszenierte über 30 Produktionen, darunter Bad Roads von Natalka Vorozhbyt, das international tourte und mehrfach ausgezeichnet wurde. 2023 feierte ihre Inszenierung Ha*L*T* am Deutschen Theater in Berlin Premiere, und sie wurde an die Bayerische Staatsoper als Regisseurin für Lucrezia / Der Mond eingeladen. Trunova erhielt zahlreiche Preise, darunter den Fraue im Theater-Preis (2021) und den Taras-Schewtschenko-Preis (2022).

Schauspieler*innen

Tanya Kargaeva ist eine ukrainische Schauspielerin, Puppenspielerin und Performance-Künstlerin, geboren in Mariupol. Sie spielte Hauptrollen in Film- und Theaterproduktionen in der Ukraine, Georgien, Großbritannien und Finnland. Aktuell ist sie Gastschauspielerin am Staatstheater Mainz und den Münchner Kammerspielen, wo sie in Green Corridors, non-existent und WoW – World on Wirecard auftritt.

Anastasiya Kasilova, geboren in Kyjiw, ist eine ukrainische Schauspielerin und Absolventin des Kyjiwer Staatsinstituts für Theaterkunst. Sie arbeitete in verschiedenen Theatern, darunter das Nationale Akademische Jugendtheater Kyjiw und das Theater Atelier 16, und ist Teil des Projekts Dramportal. Als freischaffende Schauspielerin schätzt sie die kreative Freiheit und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Regisseur*innen und Konzepten.

Alona Konovalchuk, geboren in Odesa, studierte Schauspiel an der Universität der Künste in Charkiw und spielte danach am ukrainischen Nationaltheater. Sie überzeugte in Rollen wie Estelle in Hinter verschlossenen Türen und Ruby in Sie schießen Pferde ab, nicht wahr?.
Nach ihrer Flucht nach Hamburg 2022 wirkte sie bei Kampnagel und im Lichthof Theater mit, u.a. in Sensitive Content – Modern War Novels und JUDEN JUDEN JUDEN. 2024 spielte sie in Ich bin Lena von Oleksandr Seredin.

Alina Kostiukova, geboren in Charkiw, studierte an der Universität der Künste und arbeitete anschließend an renommierten Theatern in Kyjiw, darunter das Junge Theater und das Franko Nationaltheater. 2021 spielte sie an den Münchner Kammerspielen in Was ist Jüdische Musik? von Anastasiia Kosodii. 2022 wirkte sie in Augsburg am Performanceparcours Auf Grenzesuche und am Landestheater Niederbayern in Waffenstillstand im Donbas mit. Es folgte eine performative Lesung ihres Stückes Geerbter Schmerz an den Münchner Kammerspielen.

Diskussion mit dem Ensemble, moderiert von Anastasia Magazova, taz

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